Lokale Serversysteme für Textilservice – Referenzstory Stangelmayer

Ausgangssituation

Das mittelständische Unternehmen Textilservice Stangelmayer mit rund 600 Mitarbeitenden, das sich auf die Vermietung von Textilien sowie auf Mietberufs- und Schutzkleidung, Vollversorgung, Textilmanagement und spezielle textile Services spezialisiert hat, stand im Jahr 2025 vor der Aufgabe, seine bestehende IT-Infrastruktur grundlegend zu modernisieren.  Neben der reinen Bereitstellung von Berufs- und Schutzkleidung bietet das Unternehmen seinen Kunden eine umfassende Vollversorgung im Bereich Textilmanagement. Zum Kundenkreis des Textilunternehmens gehören unter anderem Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Gastronomie, sowie Handwerk, Industrie, Handel und dem Dienstleistungsektor. In diesen Branchen sind zuverlässige Prozesse und eine hohe Verfügbarkeit der Systeme entscheidend, da viele Abläufe direkt von funktionierenden IT-Systemen abhängen. Die vorhandene Infrastruktur war über viele Jahre hinweg gewachsen und erfüllte zwar lange zuverlässig ihren Zweck, stieß jedoch zunehmend an ihre Grenzen. Gleichzeitig standen weitere Digitalisierungs- und Wachstumsprojekte an, für die eine leistungsfähige und skalierbare IT-Grundlage erforderlich war. 

Herausforderung

Die bestehende IT-Umgebung befand sich zunehmend am Limit. Mehrere zentrale Systeme liefen bereits nahe ihrer maximalen Ressourcenauslastung, wodurch die Flexibilität und Zukunftsfähigkeit der Umgebung eingeschränkt war. Besonders kritisch war, dass die Storage-Umgebung nicht vollständig redundant aufgebaut war. Ein Ausfall einzelner Komponenten hätte daher direkte Auswirkungen auf den Betrieb haben können. Darüber hinaus fehlten ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten, um zukünftige Anforderungen problemlos integrieren zu können. Gleichzeitig stellten einige Maschinenhersteller im Produktionsumfeld neue Anforderungen an die IT-Infrastruktur. Für die Verarbeitung zeitkritischer Produktionsdaten wurden lokale Serversysteme vorausgesetzt, um eine stabile und schnelle Datenverarbeitung sicherzustellen. Ohne eine grundlegende Modernisierung wäre ab dem Jahr 2025 mit spürbaren Auswirkungen auf Stabilität, Wartbarkeit und Performance zu rechnen gewesen. Die IT-Abteilung hätte zunehmend mehr Zeit in den Betrieb und die Absicherung der bestehenden Systeme investieren müssen, während gleichzeitig weniger Spielraum für neue Projekte geblieben wäre. 

Zusammenarbeit

Der Kontakt zu unserem Team entstand über unseren Vertriebsleiter. In der Vergangenheit hatten wir bereits mehrere erfolgreiche IT-Projekte gemeinsam umgesetzt, darunter auch Rechenzentrums-Migrationen. Diese positiven Erfahrungen bildeten die Grundlage für das Vertrauen in eine erneute Zusammenarbeit. 

Besonders während der Planungsphase zeigte sich schnell, dass eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein würde. Gemeinsam mit dem Kunden wurde zunächst analysiert, welche Anforderungen heute bestehen und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind. Ziel war es nicht, eine Standardlösung umzusetzen, sondern eine Infrastruktur zu entwickeln, die exakt auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist. 

Herr Kroiß, IT-Leitung, Textilservice Stangelmayer schätzte dabei vor allem die offene Kommunikation, das hohe technische Verständnis sowie die Nähe zum Unternehmen. Versprechen wurden eingehalten und Entscheidungen stets transparent getroffen. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit überzeugte bereits in der frühen Projektphase. 

Die Zusammenarbeit war professionell, verlässlich und gleichzeitig sehr menschlich. Wir haben auf Augenhöhe gearbeitet und gemeinsam eine Lösung entwickelt, die perfekt zu unserem Unternehmen passt.

Auch für unser Projektteam war die Umsetzung eine besondere Erfahrung. Die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden, die technische Komplexität der Aufgabe und der gemeinsame Anspruch, eine nachhaltige Lösung zu schaffen, machten das Projekt zu einer spannenden Herausforderung. 

Lösung

Im Zeitraum von März bis Juli 2025 wurde die komplette Rechenzentrumsinfrastruktur modernisiert. Ziel war es, eine leistungsstarke, hochverfügbare und langfristig skalierbare IT-Plattform zu schaffen. Im Rahmen des Projekts wurden neue Server-, Storage- und Backup-Systeme implementiert und umfassend erneuert. Die technische Grundlage bilden Lösungen der Hersteller Dell, Broadcom VMware und Veeam. Neben der Bereitstellung der Hardware wurde auch die gesamte Umgebung neu konzipiert und eingerichtet – von der Virtualisierungsplattform bis hin zu Backup- und Netzwerkstrukturen. Ein zentraler Bestandteil des neuen Konzepts war der Aufbau einer vollständig redundanten Infrastruktur über zwei getrennte Serverräume. Dadurch wurde sichergestellt, dass kritische Systeme auch bei Ausfällen einzelner Komponenten oder Bereiche weiterhin verfügbar bleiben. Parallel dazu wurde das Netzwerk auf eine moderne 25-Gigabit-Struktur umgestellt. Diese bietet deutlich mehr Bandbreite und ermöglicht es, auch zukünftige Anforderungen und steigende Datenmengen problemlos abzubilden. Die Umsetzung erfolgte pragmatisch, zielorientiert und mit kurzen Abstimmungswegen. Trotz der umfangreichen technischen Veränderungen im Hintergrund konnte der laufende Betrieb jederzeit stabil gehalten werden. Der geplante Go-Live im Juli 2025 wurde erfolgreich erreicht.  

Ergebnis

Mit der neuen Infrastruktur verfügt das Unternehmen heute über eine leistungsfähige und zukunftssichere IT-Umgebung. Alle kritischen Systeme sind vollständig redundant aufgebaut, sodass eine höchstmögliche Produktionsverfügbarkeit gewährleistet werden kann. Durch die Verteilung der Infrastruktur auf zwei Serverräume wurde die Ausfallsicherheit deutlich erhöht. Auch aus technischer Sicht konnten klare Verbesserungen erzielt werden. Die verfügbare Rechenleistung der gesamten Umgebung ist spürbar gestiegen, während der Stromverbrauch der neuen Infrastruktur sogar leicht gesunken ist. Besonders deutlich zeigen sich die Optimierungen innerhalb der Virtualisierungsumgebung: Die sogenannten CPU-Ready-Times konnten um rund 70 Prozent reduziert werden. Dadurch stehen virtuellen Systemen schneller verfügbare Rechenressourcen zur Verfügung. Viele Datenbankprozesse profitieren von deutlich geringeren Laufzeiten, was sich positiv auf verschiedene Anwendungen und interne Prozesse auswirkt. Gleichzeitig hat sich die Parallelleistung der Systeme erheblich verbessert. Für die Endanwender bedeutet dies vor allem stabilere Systeme und eine höhere Verfügbarkeit, auch wenn sich die reine Geschwindigkeit einzelner Anwendungen nur leicht verbessert hat. Ein weiterer wichtiger Vorteil zeigt sich im laufenden Betrieb: Wartungsarbeiten können heute deutlich einfacher durchgeführt werden. In vielen Fällen ist es möglich, Anpassungen oder Updates vorzunehmen, ohne dass Benutzer überhaupt einen Ausfall bemerken. Früher waren dafür häufig Wartungsfenster außerhalb der Produktionszeiten notwendig. Darüber hinaus bietet die neue Infrastruktur ausreichend Kapazität und Skalierbarkeit, um die IT-Projekte der kommenden fünf Jahre problemlos zu unterstützen. 

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